EA stärkt Bioware den Rücken

von Thomas Hinsberger, Mittwoch, 22.08.2012, 16:57 Uhr

Die letzte Zeit war für Bioware sicher keine leichte. Das Drama begann eigentlich schon mit Dragon Age 2, welches nicht nur in der Presse, sondern auch bei den Fans keinen großen Anklang fand. Gefolgt von Mass Effect 3, dem tollen Spiel mit dem leider nicht ganz Fan-tauglichen Ende. Und SWTOR setzt dem ganzen, zumindest was die wirtschaftlichen Erwartungen angeht, sicherlich noch die Krone auf. Bei vermuteten 200 Millionen Dollar Entwicklungskosten dürfte kein Chef der Welt mit den aktuell noch etwa 750.000 Spielern zufrieden sein.

Aber das ist alles nicht so schlimm, sagt zumindest Peter Moore in einem Interview mit Eurogamer. Der COO von Electronic Arts stärkt dabei Bioware massiv den Rücken und spricht aus, was einige nicht mehr vermutet hätten: EA glaubt an Bioware und sieht die letzten Projekte durchaus als Erfolg. Mass Effect 3 habe sich sehr gut verkauft, ähnlich auch Dragon Age 2. Dass bei Beiden die Fanreaktionen eher gemäßigt waren, führt Moore darauf zurück, dass man in der Branche mit den emotionalsten und lautesten Fans zu tun habe.

Wenn die Sprache auf SWTOR kommt, wird Moore auch hier deutlich. Das Spiel habe sich gut verkauft und dabei durchaus die Erwartungen erfüllt. Nun sei man leider bei der Entwicklung von einem Markt der Abo-MMOs ausgegangen, was seiner Meinung nach ein Fehler war. Dieser wird ja nun ab November durch die Einführung des Free2Play-Systems behoben und EA hegt sicher berechtigte Hoffnungen, dass SWTOR damit noch einmal durchstarten kann. Alles in allem ein gutes Zeichen und somit hoffen wir, dass wir auch in den nächsten Jahren noch viele tolle Bioware-Spiele sehen werden.

Quelle: eurogamer.net

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