Bioware's General Manager zum Thema Free2Play

von Bianca Zimmer, Dienstag, 04.09.2012, 18:15 Uhr

Wie wir alle wissen, wird SWTOR im November auf das neue Free2Play-Modell umsteigen. Doch was hat Bioware eigentlich dazu bewogen diesen Schritt nach so kurzer Zeit einzugehen? Matthew Bromberg, Nachfolger von Greg Zeschuk und nun General Manager von Bioware Austin, wurde zu einem Interview von den Kollegen der englischsprachigen Webseite computerandvideogames.com eingeladen und stand ihnen Rede & Antwort zum Thema "Bioware's new Republic".

Man habe geschaut, wie die Chancen auf dem Markt für ein Spiel wie SWTOR, dass solche großen Dimensionen annimmt, stehen könnten und sich entschieden, dass es sich gut für ein Free2Play-Modell eignen würde. Diesbezüglich stellte man sich Fragen, wie: "Es gibt Dutzende Millionen von Star Wars-Fans. Doch wie viele haben unser Spiel bisher ausprobiert?" und "Wie viele würden es gern ausprobieren?". Das Interesse sei nach wie vor groß, doch für viele wäre das Abomodell eine große Hürde gewesen. Das habe man, laut Bromberg, durch eine Menge Forschung herausfinden können und aus diesem Grund lag die Entscheidung, sich auf ein kostenloses Spielmodell einzulassen, auf der Hand.


Natürlich wäre da noch das Risiko, dass bestehende Abonnenten ebenfalls auf dieses Modell umsteigen würden. Doch dies konterte Bromberg damit, dass die Spieler das Premium-Angebot zu schätzen wüssten und außerdem würden treue Abonnenten mit der neuen InGame-Währung, den Kartellmünzen, belohnt. Das Wichtige wäre natürlich den rechten Weg zu finden, so dass Free2Play-Spieler im Itemshop nach dem Kauf der Premium-Angebote nicht preiswerter kämen als die Abonnenten, die immer noch monatlich einen festen Beitrag zahlen. Dies sei, so lässt sich Bromberg zitieren, eine Mischung aus "Kunst und Wissenschaft". Da die Ökonomie des Spiels unglaublich komplex ist, wird man es, so sehr man es auch versucht, nie hunderprozentig alles hinbekommen. So hoffe man hier vor allem auch auf das Feedback der Spieler.

"Yes absolutely. Games are certainly an interesting mixture of art and science. In-game economies are hugely complex, and with all the will in the world you'll never get them completely right. However, the great thing about online is you get feedback every day and an opportunity to tweak things every day."

Vor allem sei es den Machern wichtig, den Menschen das schöne Spiel, das sie geschaffen haben, näherzubringen. Sicherlich wird das Geschäftsmodell mit der Zeit wachsen, je höher die Spielerzahlen steigen, aber man möchte nicht jeden einzelnen Penny aus dem Spiel, und auf dessen Kosten, herausquetschen.

"Obviously we are a business and we have to grow that business, but my primary intention is to make as many people play this beautiful game that we've made. It just so happens that the business will naturally grow as more people come to play the game, but we're not trying to squeeze every single penny out of it."

Zur Serverkapazität sagte Bromberg, dass man denke, dass die Spielerzahlen mit der Zeit anwachsen werden, jedoch rechne man nicht mit einer sinnflutartigen Zunahme der Spieler in den ersten Tagen.

Quelle: computerandvideogames.com

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