War die Kritik der Fans zu viel für Ray und Greg?

von Bianca Zimmer, Montag, 01.10.2012, 13:03 Uhr

Auch nach gut 2 Wochen nachdem die Meldung publik wurde, dass Greg Zeschuk und Ray Muzyka Bioware und die Spielebranche verlassen, gibt es immer noch verschiedene Meinungen zu den Rücktrittsgründen.

Nun hat auch ein ehemaliger Mitarbeiter von Bioware seine Ansicht zum Ausstieg der Doktoren geäußert und gegenüber der englischsprachigen Webseite nowgamer.com die wahrscheinlichen Gründe bekanntgegeben. So sei seiner Meinung nach die Reaktion der Fans auf die Spiele Mass Effect 3 und Star Wars: The Old Republic Schuld an der Entscheidung gewesen.

“The last time I met up with [Greg], I felt his exhaustion. "Punch out, eject, get the hell out!", was my suggestions to him and it hit closer to the mark than I had realised. I also think the Mass Effect 3 fan reaction and the Old Republic fans negativity was just too much.”

Während seines letzten Treffens mit Zeschuk habe er gemerkt, dass dieser sichtlich erschöpft wirkte und habe ihm geraten, schleunigst das Ganze hinter sich zulassen und das Unternehmen zu verlassen.


So war Oster keineswegs überrascht, als Zeschuk seinen Rücktritt erklärte. "Wenn du Spiele liebst und dein Herz in deine Arbeit steckst und auf der anderen Seite Fans Petitionen gegen deine Arbeit erlassen, ist dies schwer zu verkraften, besonders wenn man über Jahre Überstunden erbracht hat, um dieses Spiel fertigzustellen. Es kann schwer sein, die ganzen negativen Reaktionen im Internet auszublenden, insbesondere, wenn der eigene Name oder das eigene Unternehmen involviert ist."

“You have to love games and you put your heart into them to create them. To have the fans creating petitions against the work is pretty hard to take, especially when you've spent the last few years crunching overtime to try and ship a game. It can be hard to shut off the overwhelming negativity the internet spews forth, especially when it has your name or the name of your company in it.”

Dagegen habe ihm der Austritt von Ray Muzyka überrascht. Er hätte damit gerechnet, dass Muzyka lebenslang bei EA bleiben würde. So hätte er damit gerechnet, dass dieser irgendwann Vorstandsmitgleid von Electronic Arts werden würde. Trent Oster ist sich sicher, dass EA die Umstellung von SWTOR auf das Free2Play-Modell zu Lasten Muzyka's legte und dies seinen Karriereaufstieg beeinträchtigte.

“But, I figured he would fight harder. EA upper management must have been even worse than I thought.”

Er hatte Muzyka immer für einen Kämpfertypen gehalten und gedacht, dass dieser mehr kämpfen würde. Es scheint noch sehr viel härter im gehobenen Management von EA zuzugehen, als bisher gedacht, so Oster.

Quelle: nowgamer.com

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