Der "Aha"-Moment: Mark Hamill über Episode VII

von Eric Bader, Mittwoch, 21.05.2014, 09:28 Uhr

Anlässlich der Star Wars Weekends veröffentlichte der Orlando Sentinel vergangenen Freitag ein Interview mit Mark Hamill über seine Rolle in der anstehenden Episode VII. Während eines Mittagessens mit dem mastermind George Lucas und Carrie Fisher erfuhr er von den Plänen rund um Episode VII und um die Möglichkeit, seine Rolle als Luke Skywalker ein weiteres Mal aufzunehmen.

Er selbst sei geschockt gewesen: "Die Idee, dass er sagen würde: "Wir wollen Episode VII, VIII und IX drehen" war das Letzte, woran ich gedacht hätte." Tatsächlich war Hamill anfangs reservierter als seine Kollegin Carrie Fisher, die sofort an Bord der Crew war.

"I'm sort of settled in my ways. I'm a character actor in animation, and I don't really do a lot of on-camera anymore. And I'm perfectly happy with that. I'm a man of simple pleasures."

"Ich habe in gewisser Hinsicht klare Vorstellungen. Ich bin ein Schauspieler für animierte Charaktere, und ich bin nicht mehr viel vor der Kamera. Und ich bin vollkommen glücklich damit. Ich bin ein Mann der einfachen Freuden."

"I started thinking: Business decision aside, what would happen if I declined? I would be the most reviled person on the planet."

"Ich fing an, nachzudenken: Die berufliche Entscheidung mal beiseite gelegt, was würde passieren, wenn ich absage? Ich wäre die verschmähteste Person auf dem Planeten."

Wie es scheint, war Hamill klar, dass es im Grunde genommen gar keine große Wahl hatte. Wer könnte schon bei solch einem Angebot einfach "Nein" sagen? Vor allem, wenn man Luke Skywalker repräsentiert – einen der Star Wars-Charaktere schlechthin. Die feurigen Fans haben sogar laut Hamill eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt. Er sei sich dessen bewusst, dass es einige vermutlich gar nicht interessiert, aber die ultra-leidenschaftlichen Fans würden ihn wie ein wütender Mob mit Fackeln jagen, wie in den alten Frankenstein-Bildern.

Dass Disney nun das Zepter schwingt, ist für ihn im Übrigen gar kein Problem. Er habe bereits in den 1980er Jahren Gerüchte darüber gehört, dass Disney LucasFilm aufkaufen möchte. Und er sieht Disney als passend an, durch ihre Verbindung zur Familienunterhaltung und der Fähigkeit, alle Register zu ziehen, ob es sich nun um Bücher oder Filme und co. handele.

Die Arbeit selbst sei ein einziges, großes Geheimnis.

"The amount of secrecy around this thing is intense. It's like working for the CIA. The only thing they've really announced is that it takes place about 30 years after 'Jedi'."

"Die Umfang der Geheimhaltung rund um diese Sache ist enorm. Es ist, als ob man für die CIA arbeitet. Das Einzige, was bereits angekündigt wurde, ist, dass sie rund 30 Jahre nach 'Die Rückkehr der Jedi' (Anm. d. Red.) spielen wird." Es mache es besonders, wenn man ein bisschen wählerisch ist, wenn es darum geht, was man machen möchte. Aber es sei nicht seine Absicht gewesen, zwei Jahrzehnte zu warten. Die Zeit verfliegt.

Das klingt alles so, als wäre Mark Hamill überglücklich mit seiner Entscheidung. Und wir können davon ausgehen, dass wir einen weisen Jedi-Meister Skywalker schon sehr bald auf der Kinoleinwand sehen werden. Der Schauspieler wird vom 06. bis zum 08.06. zu Gast bei den Star Wars Weekends sein.

Quelle: articles.orlandosentinel.com

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