F***ing magical – Kevin Smith über das Set von Episode VII

von Eric Bader, Dienstag, 08.07.2014, 17:05 Uhr

"Loose lips sink (star)ships!" oder: "Schäm dich, Schwätzer!" – Unter einem imperialen Banner mit diesem kultigen Propaganda-Spruch (der tatsächlich aus dem zweiten Weltkrieg stammt) unterschrieb ein total beeindruckter Kevin Smith beim Betreten des Sets zu Star Wars: Episode VII seine Verschwiegenheitserklärung.

Wie wir bereits erfahren haben, sind unsere geliebten Sturmtruppen definitiv mit an Bord. Doch bei einer Fragerunde während des Neuchatel International Film Festival in der Schweiz teilte Smith zumindest seine persönlichen Impressionen mit dem Publikum.

Denn das 60 minütige Video wird ab der 36. Minute für jeden Star Wars erst richtig interessant. Als Kevin Smith das Set zu Episode VII betrat, geschah etwas Wundersames. Oder wie er selbst sagte: "something f***ing magical!"
Er war nicht mehr der Kevin Smith, den er seit mehr als 20 Jahren kannte – als das Produkt verschiedenster Einflüsse, sondern er war der kleine Kevin, der Episode IV, V und VI im Kino mit großen Augen sah und sich verzaubern ließ. Er betonte stets, dass er dieses Gefühl nie wieder haben würde, dass er die Prequels durchaus zu schätzen weiß und sogar Jar Jar ertragen kann, wenn er sieht, dass ein kleines Kind neben ihm Freude an diesem Charakter hat. Doch dieses eigene Kind im Manne beim Anblick eines neuen Star Wars-Films (gerade für ihn als Filmemacher) würde wohl so nie wieder in Erscheinung treten.
WEIT GEFEHLT!
Sowie er das Set betrat, sah er Uniformen, Freunde aus längst vergangener Zeit, Explosionen, einfach alles, was einen Star Wars-Film ausmacht – und es war alles da, es war echt. Und dann sah er ihn: den Millenium Falken, den Traum seiner Kindheit. Und als er die Laderampe mit nur einem Fuß betrat, war er zehn Jahre jünger geworden. Mit seinem zweiten Schritt erneute zehn Jahre jünger. Nach fünf Schritten fühlte er sich wieder als der kleine, 9-jährige Kevin, der im Kino von Das Imperium schlägt zurück noch nur ein Zuschauer und nun mittendrin war.

Was Kevin Smith also wirklich fasziniert, ist nicht einmal unbedingt, dass die bekannten Charaktere oder Schiffe dabei sind. Sondern dass J.J. Abrams offenbar eine Welt reanimiert hat. Dass er sie zu neuem Leben erweckt hat. Und wenn J.J. es nur schaffe, 10% davon einzufangen, was Smith gefühlt hat, wird er mit Episode VII den erfolgreichsten Film aller Zeiten gedreht haben.

Quelle: slashfilm.com »

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