Anthony Daniels im ausführlichen Interview über Star Wars

von Kevin Nielsen, Mittwoch, 17.09.2014, 13:51 Uhr

Die Kollegen von Entertainment Weekly hatten die Gelegenheit mit Anthony Daniels (C-3PO) ein sehr ausführliches Interview über Star Wars zu führen. Dabei verriet er, dass sein liebster Satz als C-3PO "We are doomed (Wir sind verdammt)" ist. Diese Zeile würde sein ganzes Leben wiedergeben und stellt dar, dass er immer das Schlimmste erwartet (bezogen auf C-3PO).

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George Lucas sagte einmal über ihn, dass er der einzige sei, der seinen Text verändert. Daniels gab dann zu Protokoll, dass Lucas dies sicher mit einem sehr genervten Gesichtsausdruck gesagt hat. Er wurde dann gefragt, ob es eine besonders denkwürdige Zeile gibt, die er verändert hat. Da fiel ihm ein Dialog mit Anakin Skywalker ein.

Anthony Daniels sollte sagen "Ich bin C-3PO". Er fand es aber nicht gut, da er immerhin mit dem Menschen redet, der ihn als Kind gebaut hat. Darum hat er es umgeschrieben, so dass er sagte "Ich bin C-" und Hayden Christensen sagte "3PO?". Ein einfacher Trick, um etwas mehr Leben in eine Szene zu bekommen.


Auch zu Star Wars Rebels wurde er befragt. Man wollte von ihm wissen was Rebels vom Rest der Star Wars Produktionen abhebt. Dabei betonte Daniels, dass sich die Serie in einer besonderen Zeit befinde, nämlich genau vor seinem Lieblingsteil der Reihe Star Wars Episode IV. Nun gibt es drei Fangenerationen und bei Star Wars in Concert haben sich alle mit offenem Mund die Geschichte angehört, die Daniels mit dem Orchester erzählt hat.

Mit Rebels bringen sie die Leute wieder näher zum ersten Film. Mit Episode I, II und III gibt es einige Lücken rund um Figuren, die man lieb gewonnen hat und man nicht weiß was mit ihnen bis zur Zeit von Episode IV geschehen ist.

Zu George Lucas meinte er, dass er immer alle Macher von Star Wars inspirieren wird. Egal wie viel Kritik es schon bei Episode V oder Episode VI (ganz zu schweigen von den Prequels) gab, ohne Lucas wäre all das niemals passiert und es würde niemals Star Wars geben. Er habe auch einen guten Zeitpunkt gefunden, um sich zurückzuziehen und andere mit seiner Welt spielen zu lassen.

Nun dient Rebels dazu die Lücke bis zum Erscheinen von Episode VII (15 Monate) zu schließen. Daniels sagt, dass Producer Dave Filoni genau weiß, was er tut. Er habe viel dazu gelernt. Für Kinder und für Eltern mit ihren Kindern sei es ein fantastischer Einstieg.

Die Premierenfolge (Pilotfilm) von Rebels habe es erstaunlicherweise geschafft den schwer greifbaren Geist des frühen Star Wars einzufangen, wie Entertainment Weekly feststellt. Darauf sagt Daniels, dass man sich auch mit Episode VII genau dahin bewegt. Alle seien zurück. Zudem sei es toll, dass Rebels vor Episode IV spielt, weil der Film auf grundsätzlichste Weise Star Wars verkörpert.

Dann sagt er noch, dass die Leute Episode VII lieben werden. Leider kann er nicht mehr sagen, da er verkabelt ist und dann entsprechende Elektroschocks bekommen würde. J.J. Abrams habe ihn damals am Telefon gefragt, ob er auch nur seine Stimme für den Film hergeben würde, worauf Daniels mit "Nein" antwortete. Abrams erwiderte darauf ein "Richtig".

Abrams wusste bereits, dass er so antworten würde. Daniels sagte ihm aber auch, dass es niemals das gleiche Kostüm sein könnte. Darum hat ihm das Team ein neues gebaut, welches einige Änderungen beinhaltet, die auf der Leinwand aber nicht zu sehen sein werden. Sie haben aber sein Leben enorm erleichtert. Nun kann er es sehr schnall an- und ausziehen.

Er betonte auch noch einmal, dass ihm das CGI seiner Figur in den Prequels bei den gefährlichen Szenen überhaupt nicht gefallen hat. Das war einfach nicht er.

Quelle: insidetv.ew.com

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