Oscar Isaac über Gefühle und Star Wars (und wie das zusammenhängt)

von Bianca Zimmer, Dienstag, 30.09.2014, 13:50 Uhr

"Ich weiß gar nicht, warum die Leute so besessen davon sind, den ganzen Kram um Episode VII im Vorfeld herauszubekommen…" sagte Oscar Isaac, einer der bisher ruhigen Vertreter des EP7-Casts, erst kürzlich in einem Interview mit der Huffington Post (wohl bemerkt, NACHDEM er uns den Mund mit seinen Angaben über hunderte echter Sturmtruppen wässrig redete).

"Wir dürfen gar nichts sagen, nicht mal ein bisschen. Aber das ist ok! […] Ich meine, ich tue das auch nicht. Ich schau auch nicht nach all dem Zeug, was mich interessiert und versuche, Bilder zu finden oder etwa, um was es sich in dem Film dreht. Es macht doch so viel mehr Spaß, sich überraschen zu lassen." – Da hat der Gute schon recht. Und sicher versucht man auch, seitens Disney / Lucasfilm, nicht viel nach außen dringen zu lassen. Aber ein bisschen Hype hält wiederum die Spannung aufrecht.

Über seine Figur in Episode VII verrät Isaac nichts, aber darüber, wie begeistert er davon ist, dass Abrams den Film auf Zelluloid dreht. Vor allem deshalb, weil diese Handhabe so viel bei den Dreharbeiten verändern würde. "Ich musste manche Dinge immer und immer wieder drehen, bis sie im Kasten waren, weil da ein Haar auf der Linse war. Es fühlt sich besser an und darum geht es in einem Film ja: es zu fühlen." Abgesehen von der Optik sei also diese Technik etwas, was ihn absolut begeistern würde.

Zum Schluss verlor Isaac noch ein paar Worte zu George Lucas. Und schwankt hierbei zwischen Begeisterung und Kritik. Isaac meint, dass er es schon genial finde, wie George sein eigenes Ding durchzog. Etwas in ihm bewundere George dafür, dass es Lucas vollkommen egal war, wie die Leute auf seine Änderungen reagieren würden. Als Fan allerdings, bevorzuge Isaac viel mehr die alte Trilogie, da die Filme ein Produkt ihrer Zeit wären.

Sie zeigen, was mit den damaligen Mitteln machbar war und dies mache die Filme so genial. Und zurückzugehen und Altes mit neuen Dingen zu "frisieren", mache es für ihn als Zuschauer nicht interessanter, sondern eher uninteressanter. "Aber ich kann ihm da keine Vorwürfe machen"

Ein Schlusswort, das Bände spricht. Hoffen wir, dass Abrams vieles besser anders macht und so das Gefühl der alten Trilogie wieder ein bisschen in unsere Herzen zurückholt.

Quelle: Huffington Post

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