Abrams erklärt: Gründe, das Erweiterte Universum gänzlich zu ignorieren

von Janine Dörfer, Freitag, 11.12.2015, 09:42 Uhr

Seit geraumer Zeit steht fest, dass Lucasfilm sich zu dem Schritt entschlossen hatte, das gesamte „Expanded Universe“ als nicht zum Kanonen gehörend einzustufen und demnach aus der offiziellen Geschichte von Star Wars zu entfernen.

Expanded Universe

Harsche Kritik wurde von zahlreichen Fans geübt, auch wenn es einige gab, die diesen Schritt verstanden. Und wieso unter anderem Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht nun ein direktes Sequel zur Ur-Trilogie ist, erklärte Regisseur J.J. Abrams in einem Gespräch mit der englischen Seite io9.com.

So sei der Hauptgrund für diese Entscheidung gewesen, dass schlichtweg die Zeit gefehlt habe. Für das Drehbuch waren sechs Monate angesetzt und Michael Arndt sollte jenes schreiben. Jedoch wollte dieser nicht sechs Monate Zeit, sondern gleich 18 haben, was Abrams zu lange gedauert hätte.


Demnach wurde sich kurzerhand dazu entschlossen, Lawrence Kasdan mit ins Boot zu holen, mit dem Abrams dann gemeinsam das Drehbuch anfertigte. Einige Elemente stammen hier dann doch von Arndt, wie beispielsweise Finn und Rey als neue Figuren, da Abrams sie unbedingt dabei haben wollte.

Ein weitere Grund für diesen Schritt, das Erweiterte Universum zu ignorieren, sei gewesen, dass ein Großteil der Star Wars-Fans laut Abrams Aussage noch nie einen der Romane gelesen habe. Bei über 900 Comics und 300 Büchern, die das Erweiterte Universum von Star Wars umfasse, sei diese Tatsache eher hinderlich für das Verstehen des neuesten Films.

Quelle: gamona

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