Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung

Originaltitel: The Phantom Menace
Kinostart: 19. Mai 1999 (US)
19. August 1999 (D)
Länge: 130 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Budget: 115 Millionen US-Dollar
Einspielergebnis:
USA: 474.544.677 US-Dollar
Rest der Welt: 552.500.000 US-Dollar
Gesamt: 1.027.044.677 US-Dollar
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas
Musik: John Williams
Kamera: David Tattersall
Schnitt: Paul Martin Smith
Ben Burtt

Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung war für viele Star Wars Fans endlich wieder die Chance, die Galaxie weit, weit entfernt nach 16 Jahren wieder in den Kinosälen dieser Welt bestaunen zu können. Bei Star Wars: Episode 1 handelt es sich um die Prequel-Trilogie der berühmten Star Wars Filme aus den Jahren 1977 bis 1983 und spielt im Jahr 32 vor der Schlacht von Yavin (32 VSY).

Das Drehbuch, als auch die Regie wurden vom Star Wars Erfinder himself – George Lucas – übernommen und auch musikalisch übernahm John Williams wieder das Ruder, der schon die musikalische Untermalung der originalen Trilogie übernahm und mit Meisterwerken wie dem Imperial March Meilensteine in der Musikgeschichte setzte.

Star Wars Episode I: Geschichte

Die Handelsföderation errichtet eine Blockade um den Planeten Naboo. Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi begleiten Königin Amidala von Coruscant nach Naboo, müssen aber auf Tatooine einen Zwischenstopp einlegen. Dort findet Qui-Gon den jungen Anakin, der ein immenses Talent für die Macht offenbart. Qui-Gon Jinn nimmt ihn unter seine Fittiche. Verfolgt werden sie von Darth Maul, dem Schüler von Darth Sidious, der im Geheimen die Fäden zieht.

Star Wars Episode I: Hintergründe

16 Jahre hat es gedauert, bis George Lucas seine Sternen-Saga fortführte. Im Lauf der Jahre hatte es oft Berichte gegeben, dass die Fortsetzung endlich angepackt wird, das war schon zur Mitte der 1980er Jahre so, aber faktisch belegt waren sie nie. Erst nach der Wiederaufführung der originalen Trilogie mit neuen Effekten war klar, dass endlich auch an einer Fortsetzung gearbeitet wird.

Wie schon immer angekündigt, sollte es sich um eine Prequel-Trilogie handeln, die viele Jahre vor Episode IV bis VI spielt. Eine bekannte Figur sollte aber dennoch dabei sein: Obi-Wan Kenobi. Man wusste immerhin, dass er in den Klon-Kriegen gekämpft hatte, und um die sollte es in der neuen Trilogie auch gehen.
Die Besetzung war durchaus ein Coup: Ewan McGregor konnte verpflichtet werden. Im ersten Film erinnert er kaum an den späteren Alec Guinness, in den späteren Filmen mit seinem Vollbart geht er aber schon eher in diese Richtung. McGregor ist der Neffe von Denis Lawson, der in der klassischen Trilogie den X-Wing-Piloten Wedge spielt .
Mit Liam Neeson und Natalie Portman wurden zwei weitere namhafte Schauspieler angeheuert. Frank Oz leiht im Original erneut Yoda seine Stimme. Mit dabei ist auch Ian McDiarmid, der schon in den alten Filmen Imperator Palpatine gespielt hat.

Wenn man blinzelt, übersieht man sie

In Star Wars: Episode 1 sind auch Schauspieler dabei, die später zu Ruhm gelangten, hier aber in Mini-Rollen zu sehen sind. Dominic West ("300") ist eine Palastwache, während Keira Knightley ("Fluch der Karibik") Amidalas Dienerin Sabé spielt.

Kaum erkannt und doch dabei: Keira Knightley (links im Bild)

Sofia Coppola spielt eine kleine Rolle als Saché. Zu der Zeit war sie kaum noch als Schauspielerin aktiv, ihr Vater Francis Ford Coppola ist aber mit George Lucas gut befreundet. Sofia Coppola ist eine erfolgreiche Independent-Regisseurin, deren größter Erfolg "Lost in Translation" ist.

Cooler Typ, uncoole Stimme

Ray Park ist ein exzellenter Kämpfer. Er weiß, wie man sich in Showkämpfen bewegen muss. Das macht Darth Maul zum formidablen Gegner und zu einer Figur, die trotz minimaler Screen-Time viele Fans hat. Aber er hat keine beeindruckende Stimme, weswegen er nachsynchronisiert wurde. Darth Mauls Stimme gehört eigentlich dem Schauspieler Peter Serafinowicz, der den meisten wohl als Mitbewohner von Shaun und Ed in "Shaun of the Dead" bekannt ist.

Zeit

"Die dunkle Bedrohung" spielt 32 Jahre vor der Schlacht von Yavin.

Star Wars Episode I: Auszeichnungen

Für Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung hagelte es Unmengen an Auszeichnungen – aber nicht immer nur gute. So gab es unter anderem auch Nominierungen für die Goldene Himbeere für Jake Lloyd, der den jungen Anakin Skywalker spielte. Auch Natalie Portman, die Padmé Amidala verkörperte, wurde von der Nominierung zur Goldenen Himbeere nicht verschont.

  • Oscar-Nominierung (Bester Ton, Beste Effekte, Bester Tonschnitt)
  • Bafta-Nominierung (Bester Ton, Beste Visuelle Effekte)
  • Goldene Himbeere (Ahmed Best als schlechtester Nebendarsteller)
  • Goldene Himbeere-Nominierungen (Schlechtester Film, Schlechtestes Filmpärchen [Jake Lloyd + Natalie Portman], Schlechtester Nebendarsteller [Jake Lloyd], Schlechteste Nebendarstellerin [Sofia Coppola], Schlechtester Regisseur [George Lucas], Schlechtestes Drehbuch [George Lucas])

Star Wars Episode I: Trailer

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