Preview – Die Große Jagd beginnt

Sardis’ Beta-Tagebuch

Vorwort

Zuallererst möchte ich allen Skeptikern da draußen (nein, wir sind hier nicht bei Rift…) folgendes mitteilen: Das Spiel macht mir unheimlich viel Spaß!
Ich habe in den letzten Jahren fast alle großen MMORPGs zumindest angetestet, aber soviel Freude hatte ich anfangs bei keinem anderen Spiel.
Die Kombination aus schnellen Kämpfen, dem Gefühl der Überlegenheit gegen einzelne Gegner, die tolle Story und das klasse Star Wars-Feeling lassen einen so richtig abtauchen in diese toll designete Welt.

Ich möchte euch in meinem kleinen Beta-Tagebuch meine ersten Gehversuche mit dem Kopfgeldjäger näher bringen und versuche euch meine Eindrücke der Beta zu vermitteln.

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Die große Jagd

Zu Anfang eurer Reise landet ihr auf Hutta, einem von Verbrechersyndikaten regierte Welt, die droht in Bandenkriegen zu versinken.
Bereits in der ersten Sequenz lernt ihr euer Kopfgeldjägerteam kennen.
Einen alten Haudegen Namens XYZ, das Oberhaupt des Teams, die kleine Mako, die euch ständig mit Informationen versorgt und den Auserirdischen X, der professionell seine Waffe zerlegt.
XYZ klärt euch auf, dass er zu alt sei, um an der großen Jagd teilzunehmen, einem Wettbewerb, bei dem Ruhm und Ehre winken und ihr euch in die Reihe der größten Kopfgeldjäger der Galaxie einreihen könnt, solltet ihr diesen tödlichen Wettbewerb gewinnen. Er selbst sei zu alt und brauche daher einen jungen Kämpfer, der für sein Team an der Jagd teilnimmt.
Um das zu erreichen, müsst ihr euch aber erst einen Namen machen, denn nicht jeder dahergelaufene Möchtegern mit einem Blaster wird auch zur großen Jagd eingeladen.
Daher geht es auch schon los – wir erledigen diverse Aufträge immer mit dem Ziel unsere Reputation bei den Großen und Mächtigen Hutten zu erhöhen.

Bring mir 10 Haufen Bantha Pudu – Die Quests

Auch The Old Republic bleibt nicht von 08/15 – Quests à la „Bring mir 10 Keilerzähne“ verschont, doch sind selbst diese Quests voll vertont und man hat nie den Eindruck, man muss dies nur tun, damit man EPs kassiert.
Bei allen (wirklich allen) Quests konnte ich die Beweggründe der Auftraggeber nachvollziehen und wusste, warum ich nun reihenweise Viecher in die Luft jagen, oder diverse Behälter sammeln muss.
Das mag für einige unter euch vielleicht keinen großen Unterschied machen, mir hat dies aber wesentlich mehr Spaß gemacht, als stupides Questgegrinde, wo ich nicht mal wusste, warum ich das überhaupt mache. Die Vertonung der Quests macht alles in allem einen sehr soliden Eindruck. Die Sprecher liegen sehr selten komplett daneben und bringen ihr Anliegen daher sehr gut rüber. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal ein Gespräch übersprungen habe, weil ich keine Lust hatte (ebenso wenig kann ich mich daran erinnern, wann ich das letzte Mal einen Questtext bei anderen MMORPGs komplett durchgelesen hatte).

Die Struktur der Quests ist beim Kopfgeldjäger sehr gut gelungen. Selten muss man einen Ort in der Pampa mehrmals besuchen. Stattdessen sammelt man alle offenen Quests ein, erledigt diese (beispielsweise in einem Dorf der Eingeborenen) und muss nach Abgabe auch nie wieder dort hin – dann geht es weiter in andere Teilgebiete der Karte.

Klassenquests

Die klassenspezifischen Quests macht ihr in der Regel alleine.
Meist durchschreitet ihr ein grünes Energiefeld, hinter dem sich eine für euch instanzierte Zone befindet.
Dies hat den großen Vorteil, dass ihr dort wirklich ungestört spielen könnt und euch niemand den dringend benötigten Questmob wegschnappen kann.
Beispielsweise müsst ihr einen Hangar betreten, die Leibwache von einem zwielichtigen Blasterschützen aus dem Weg schaffen und den selbigen dann zur Strecke bringen.
Dies wäre nur halb so atmosphärisch, als wenn fünf Kopfgeldjäger um den Spawnpunkt rum stehen würden und nur darauf warten würden den nächsten Kill zu kassieren.
Diese kleinen Passagen dauern aber niemals länger als 5-10 Minuten, viele sind schon in kürzerer Zeit zu machen, sodass ihr euch schnell wieder euren Mitspielern anschließen könnt. Andere Klassen können euch übrigens in diese Zonen folgen, Mitspieler derselben Klasse aber nicht.

Dunkel sie ist, die andere Seite – Eure Entscheidungen

Das The Old Republic ein Gesinnungssystem ähnlich Knights of the old Republic besitzt, dürften viele von euch schon wissen. Dennoch möchte ich euch dieses hier noch ein bisschen näher bringen, denn die Entscheidungen sind oft nicht ganz so leicht.

Ein kleines Beispiel dazu:
Ein Typ in der Cantina bittet mich darum seinen kleinen Bruder aus den Fängen einer ortsansässigen Gang zu befreien. Scheinbar hat sich der Lümmel der Bande angeschlossen, ist beim ersten Feuergefecht aber in Panik davon gerannt und sitzt daher nun bei der Bande im Kerker. Gar kein Problem für uns, sofern die Bezahlung stimmt, versteht sich.
Also auf zu besagtem Kerker. Dort haben wir nun ein Gespräch mit dem Kerkermeister, der uns nun mehr bietet, wenn wir den Jungen bei ihm lassen und uns einfach wieder verziehen.
Nun haben wir eben die Möglichkeit den Jungen zu befreien (light side), oder den Jungen dort zu lassen (dark side). Eigentlich wollte ich meinen Kopfgeldjäger schon böse spielen, aber auch loyal seinen Auftraggebern gegenüber (Berufsethos und so :D). Also habe ich mich hier für die helle Seite entschlossen.

Bereits in den ersten Leveln müsst ihr oft solche Entscheidungen treffen. Diese haben bisher zwar keinen merklichen Einfluss auf das Geschehen, aber sind doch mal was Anderes. :)

Hutta, das perfekte Urlaubsziel – Die Spielumgebung

Ein Ausflug in die New Yorker Kanalisation kann kaum idyllischer sein. Beim Durchqueren von Hutta ist man immer wieder froh, dass es noch keine Geruchsmonitoren gibt, die einem die stinkenden Abfallhaufen, die Abwasserrohre oder den Geruch vom größten Abschaum der Galaxis, der sich in der Cantina tummelt, näher bringen.

Mit einem Satz: Hutta ist dreckig!

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Das ganze Startgebiet ist ein einziger großer Sumpf, der nur durch irgendwelche Fabrikanlagen, die die Umwelt weiter verpesten, erweitert wird.
Die Designer haben hier eben ganze Arbeit geleistet, denn Hutta soll dreckig und stinkig sein. Man soll merken, dass sich hier der Abschaum des Universums tummelt, man soll merken, dass hier nur die Stärksten überleben.
Die Spielwelt wirkt in sich sehr stimmig – überall kann man Details wahr nehmen, die die Mühe der Designer kenntlich macht. Da ein abgerissenes Abwasserrohr, dort ein umgestürzter Baum, hier ein Fels auf dem sich eine fiese Echse breit gemacht hat.
Offene Flächen, auf denen gerade mal ein Baum steht gibt es nicht – die Objekte reihen sich Eins ans Andere.
Mir hat das Design der Umgebung sehr gut gefallen. Sehr viele Details und eine in sich stimmige Welt – so gefällt uns das. :)

Mächtiger Badabumm – Der Kopfgeldjäger

Mann macht das Spaß!
Je mehr Skills man mit dem Kopfgeldjäger bekommt, desto mehr Spaß macht das Spielen mit dieser Klasse. Man hat so viele, schöne, fiese Gimmicks auf Lager, dass es eine wahre Freude ist.

Hier mal ein typischer Kampf gegen eine dreiköpfige Gruppe:
Erst mal schießt man seinen Explosionsdart ab, dieser klebt am Ziel, lässt es panisch umher torkeln und explodiert nach ein paar Sekunden. Somit wäre das erste Ziel außer Gefecht (ist in Panik). Hinterher schicken wir gleich eine Missile auf das zweite Ziel, welches von der Explosion umgeworfen wird. Nun explodiert der Dart und reißt alle drei Feinde von den Füßen. Ein paar Blasterschüsse auf etwaige Überlebende und der Drops ist gelutscht.

Das Ganze spielt sich wahnsinnig schnell. Der Fokus liegt hier definitiv auf „Action bis die Socken rauchen“. Und das macht wirklich einen heiden Spaß!

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Meine Lieblingsskills

Natürlich ist mein Arsenal noch nicht komplett, daher kann ich euch nur von den Skills bis ca. Level 10 berichten, aber selbst da gibt es schon sehr schöne, spaßige Fähigkeiten:

Explosionsdart:
Wie oben schon beschrieben – er versetzt das Ziel in Panik und explodiert nach ein paar Sekunden, was Schaden an allen umstehenden Feinden verursacht und sie von den Füßen reißt.

Tod von oben:
Es ist wirklich Schade, dass dieser Skill einen Cooldown von einer Minute hat, denn das ist mein absoluter Favorit: ihr steigt mit eurem Jetpack in die Lüfte, feuert Missiles aus allen Rohren und verursacht massiven Schaden an allen Gegnern im Zielbereich.

Flammenwerfer:
Hehe, obwohl wir ja eigentlich Fernkämpfer sind, sind wir auch im Nahkampf nicht wehrlos.
Der Flammenwerfer eignet sich prima schwertschwingende Pappnasen, oder Viecher mit großen Zähnen von sich fern zu halten.

Die Black Talon – der erste Flashpoint

Wie ihr sicher schon vermutet habt, hat unser Held am Ende seiner Zeit auf Hutta natürlich eine Einladung für die große Jagd erhalten. Nun geht es mit dem Raumfrachter auf nach Dromund Kass, dem Hauptsitz des Imperiums.
Ein freundlicher Droide stellt euch vor die Wahl, ob ich lieber mit einem freien Transport fliegen wollt, bei dem die Reise sicher ist, aber länger dauert, oder ob ihr die Black Talon besteigen wollt, einem imperialen Schlachtschiff, dass zwar schneller ist, aber auch eine gefährlichere Route nimmt.
Auch wenn ich keine Ahnung hatte, mit wie vielen Spielern man diesen Flashpoint bestreiten sollte, haben mein Kumpel und ich uns entschieden natürlich den „harten Weg“ zu gehen 

Von der Story an Bord der Black Talon möchte ich nicht all zu viel verraten, nur so viel, dass ihr wisst, worum es grob geht:

Ziel des Flashpoints:
1. Republikanische Truppen, die per Landungsschiff überall in die Bordwand unseres Schlachtschiffes eindringen zurück schlagen.
2. In das republikanische Schiff eindringen und „den General“ (ein republikanischer Anhänger mit gefährlichen Informationen) entweder zu beseitigen, oder gefangen zu nehmen.

Der ganze Flashpoint spielt sich sehr schnell und actiongeladen. Überall krachen gegnerische Enterkapseln in die Bordwand und überhäufen uns mit allerlei Soldaten und Droiden.
Die Bosse (vom republikanischen General, über große Kampfdrioden bis hin zu einem Jedi) sind allesamt fordernd, aber nicht all zu schwer. Zusammen mit unseren Begleitern konnten wir den Flashpoint gut zu zweit abschließen (auch wenn wir das ein oder andere Mal das Zeitliche gesegnet haben).
Die Bossdrops konnten wir alle sehr gut gebrauchen und der Flashpoint war in einer guten halben Stunde erledigt.

Hier noch ein Screenshot der aktuellen Ausrüstung mit Level 12 (Brustpanzer, Stiefel und Handschuhe sind Bossdrops aus dem Flashpoint:

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Ich hoffe, euch hat mein Einblick in die ersten Stunden im Leben eines Kopfgeldjägers in Star Wars: The old Republic gefallen.

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