SWTOUR: Der Kopfgeldjäger angespielt

von MrJones

Einleitung

Dann legen wir mal los mit unseren Berichten zum SWTOR Fansite Summit 2011. Mir (MrJones) war es vergönnt, einen ganzen Tag mit dem Kopfgeldjäger zubringen zu dürfen und im Folgenden werde ich euch meine Eindrücke zu dieser Klasse vorstellen. Darunter mischen sich natürlich auch viele Eindrücke zum Spiel überhaupt, zu dessen Gameplay, Grafik, Sound, Chancen und Möglichkeiten.

Ihr braucht euch aber keine Sorgen zu machen, dass hier zu viel verraten wird. Alle Story-Spoiler habe ich aus meinem Gedächtnis gelöscht und werde hier nur vereinzelt auf Kleinigkeiten in der Story eingehen, welche euch aber keinen Einblick in die Zusammenhänge, Questlines oder die übergeordnete Story bieten werden.

Was gabs zu sehen?

Wie schon gesagt, hatten wir einen Tag Zeit, uns mit der Klasse des Kopfgeldjägers detailiert auseinander zu setzen. Dabei waren unserem Spieltrieb keine Grenzen gesetzt, außer der, dass wir alle mit Stufe 1 beginnen mussten. Ich habe es in dieser Zeit geschafft, meinen Kopfgeldjäger auf Stufe 7 zu spielen und dabei alle Quests des Startgebiets abgegrasst, seien es Klassenquests, Nebenquests oder Weltquests.

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Grafik

Zunächst aber einmal zum Spiel selber. Die Grafik ist, wie ja schon viele Screenshots und Videos gezeigt haben, wirklich stimmig und passt super zum Spiel. Die Animationen sind klasse, die Texturen sind zum größten Teil sehr detailreich und es wird sicher auch noch einiges an Verbesserungen und Polierarbeiten geben, bevor das Spiel erscheint.

Was mir schon gleich zu Beginn des Spielens aufgefallen ist, sind die tollen Umgebungen, in denen ihr euch bewegen könnt. Die Himmel sehen wahnsinnig gut aus, es gibt sehr viele Details zu entdecken (wie etwa im Orbit schwebende Raumschiffe) und die Welten wirken sehr lebendig. Alles in allem konnte das Spiel hier wirklich überzeugen. Dabei ist die comichafte Grafik eine sehr gute Wahl von BioWare, da man sich damit nicht in den Kampf um möglichst realistische Darstellung begeben muss, einen eigenen Stil gefunden hat und somit dem Spiel ein unverwechselbares Äußeres gibt.

Zum Kampf sei noch gesagt, dass dort die Animationen gut das Star Wars feeling einfangen können. Die Darstellung der Fähigkeiten und der Kampfbewegungen sieht durch die Bank weg sehr gut aus und es macht richtig Spaß, dem Kopfgeldjäger bei seiner Arbeit zuzuschauen.

Sound

Star Wars pur! Der Soundtrack ist episch und beinhaltet sehr viele Anklänge an die Musik der Filme. Auch ist die Musik sehr stimmig an die jeweiligen Gegebenheiten im Spiel angepasst, wird also in kritischen Momenten packender, in epischen Momenten dramatischer und hebt damit die jeweilige Stimmung hervor.

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Auch die Soundeffekte sind sehr gut an das Star Wars Universum angepasst. Die Stimmen der einzelnen NPCs klingen sehr gut und immer passend zum Auftreten der jeweiligen Person. Auch die unverständlichen, dann aber untertitelten Sprachen der Alien-Spezies sind hier eingebunden. Blaster- und Lichtschwerteffekte passen perfekt zum Setting und es kommt allein aus diesem Grund schon von der ersten Minute an echte Star Wars Atmosphäre auf.

Atmosphäre

Wo wir schon beim Thema sind. Das Spiel hat mich sofort gepackt und nicht mehr aus seinem Bann gelassen. Einer der wichtigsten Atmosphäre-Faktoren ist hier auf jeden Fall die Vollvertonung. Oft wurde ja darüber diskutiert, ob dies nun ein Vor- oder Nachteil sei, wenn man das Spiel selber anspielen konnte stellt man sehr schnell fest, dass es definitv ein Vorteil ist. Die Geschichten gewinnen dadurch massiv an Tiefe, die Schauspieler haben hier großartiges geleistet. Wir hätten hier sehr gerne die Deutsche Version angespielt, doch leider ist diese noch nicht so weit. Wenn man auf BioWare vertrauen darf, wird diese aber sicher nicht schlechter vertont werden.

Grafik, Story und Sound verschmilzen zu einer Einheit, welche wirkliches Gänsehautpotential verbreitet. Als das erste mal der Imperiale Marsch in meine Ohren drang und ich im gleichen Moment eine wirklich episch-böse Entscheidung getroffen habe, hat mich das atmosphärische Gefühl zutiefst beeindruckt. Sowas habe ich in Spielen schon seit einer Weile nicht mehr erlebt!

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Steuerung / Interface

SW:TOR geht im Punkte Steuerung und Interface keine Sonderwege. Das System erinnert sehr an das gängige MMORPG-System unzähliger anderer Spiele. So hat man die üblichen Leisten für Fähigkeiten, eine Minimap, diverse Fenster für Taschen, Charakterbildschirm etc. und die Bedienung geht einem MMORPG-Veteranen sofort flüssig von der Hand. Die Steuerung ist super geraten und hat keine Mängel gezeigt. Das Interface reagiert sofort auf Eingaben und auch das Bewegen mit den Charakter ging sehr flüssig von der Hand. Auch die Tastenbelegung war sehr intuitiv gelöst, neben dem standardmäßigen WASD-System waren auch die anderen Tasten wie Üblich gebunden (M für Karte, I für Inventar, etc.). Hier hat BioWare sicher einiges von den teils sehr schlechten Erfahrungen der Konkurrenz gelernt und liefert ein solides und gut funktionierendes System ab.

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